Wie "weave goes PAGE"?

WEAVE goes PAGE – “Integriert ist die Norm” – und was passiert mit den interaktiven Followern/Fans?

Weave wurde 2009 als ein Magazin interaktiver Begleitung für Entwickler, Konzeptioner & Co. vom Ebner Verlag GmbH & Co. KG in Hamburg gestartet, parallel zum langjährig monatlich erscheinenden Titel PAGE (Erstausgabe Oktober 1986!) gestartet. Gleich vorab: Mir fiel es seit der Neuerscheinung 2009 immer schwer mich zwischen WEAVE und PAGE zu entscheiden. Zumal Designer und Entwickler (Developer) ja nicht erst seit Anfang 2014 zusammen arbeiten. Und so war es nach einigen Probeabo´s fast immer ein 50/50-Joker für eins von beiden Heften am Kiosk – dem analogen “point of sale”. Vor ein paar Tagen erschien nun die Mai Ausgabe der PAGE mit der Flappe  “weave goes PAGE”. Ohne rein zu schauen direkt zur Kasse, mit dem Wunsch-Magazin-Hybrid in meiner Hand. Der folgende Text ist entstanden, weil die PAGE im Auto liegen geblieben ist und ich mich zwischenzeitlich interaktiv auf den aktuellen Stand bringen konnte.

 

Grundsätzlich ist es für mich, wie eine Verlagsgruppe mit zahlreichen publizierten Themenfeldern (Film, Musik, Marketing, Uhren o.ä.) kreative Interaktivität in Form der WEAVE pilotiert hat. 2009 bis 2014 sieht nach einem 5-Jahresplan aus. War das WEAVE Projekt von Anfang an mit derartigem Exit geplant? Auf der WAVE Webseite kann man dazu lesen, dass eine “interne Diskussion” der Zusammenführung mit PAGE vorangegangen ist:

 

“Doch nach intensiven Diskussionen haben wir uns fünf Jahre später entschlossen, die Magazine PAGE und WEAVE wieder zu einem Titel zusammenzuführen. Integriert ist die Norm. Nur wenn Designer und Developer Hand in Hand arbeiten, kann zeitgemäße Kreation entstehen; nur wenn Agenturen transmediales Storytelling beherrschen, bekommen sie das Mandat, eine Marke ganzheitlich und langfristig weiterzuentwickeln.”

Perpetual Betatest

Gleich 3 mal wird man auf dem www.weave.de-Startseitentext auf die www.page-online.de Website zum perpetual Betatest (perpetual übersetzt ungefristet) der neuen Page-Website verdonnert. Dort heißt es dann für die verwiesenen interaktiven Neulinge oder Ex-WEAVER:

 

“… Und heute? Heute laden wir Sie ein zum allerersten Betatest unserer neuen PAGE und begrüßen all unsere WEAVE-Leser mit einem folgerichtigen »Welcome back!«.”

 

Welcome back liebe Coder, Developer oder Digitalos. Allerdings könnten die sich fragen wohin? Wo bitte “back”? Auf die Webseite zum Newsticker (mit wenig tec oder coding Stoff), zum stöbern im nicht vorhanden Blog, bei einer der dafür bezahlenden “Agentur der Woche” oder in der Tagcloud (so einem 2010er Ding). Weiter werden neue Rubriken und mehr Seiten beworben – das gilt vielleich für die Printausgabe, online muss man schon etwas suchen. Was ist konkret integriert worden? Die Technik Rubrik im emag scheint mit einem ersten Eintrag vom Januar 2014 gestartet zu sein. An dieser Stelle würde mich die Verweis-Besucher-Absprung Quote interessieren um herauszufinden, wer von den WEAVE-Lesern gekommen ist um zu bleiben.

“Integriert ist die Norm”?

Das wird von der Redaktion mehrmals online kommuniziert. Allerdings wird es auch durch die Wiederholungen für mich nicht verständlicher. Als Berater für Strategie und Optimierung sollte ich damit etwas anfangen können. Kann ich aber nicht. Von welcher Norm könnte hier die Rede sein? Von der erläuternden Einsicht, der vereinten Redaktion zur Nichttrennung der digitalen und der analogen Welt (hybride Welt) – das wäre sehr erfreulich, müsste sich das in der Praxis aber noch beweisen (siehe oben welcome back…). Bleibt die offene Frage, warum die Norm zu integrieren ist. Da meiner Meinung nach Kreation in welcher Form auch immer keine Ingenieurwissenschaft ist. Ein anderer spannender Punkt ist für mich die an den Tag gelegte perpetualen Interaktivität (unbefristete Aktion). Schließlich könnte man das “Fusions-Projekt” des Ebender Verlages wunderbar beispielhaft analysieren. Interessant dabei ist, wie vorbildlich hier gearbeitet wurde und was ansatzweise ausbaufähig ist im Umgang mit Kunden oder Zielgruppen.

 

Was passiert nach der Vereinigung mit dem interaktivem-Design-Titel bzw. Blog www.weave.de und wohin nun mit den knapp 2.000 Followern bzw. knapp 4.000 Fans? Mit aktuellem Stand von Mitte Mai sehen die geschätzten 5.000 interaktiven Begleiter die letzten Einträge bis Mitte/Ende April. “Frohe Ostern” heißt es da und irgendwann (vermutlich am 30. April, laut Facebook-Page) wurde das Profilbild “weave goes PAGE” einmalig geändert. That´s it.

Fazit für Designer, Programmierer oder Auftraggeber

Ein ehrlicher Betatest, mit zeitlichem Abschluß und Zielvorgabe, drängt sich auf, um mit der eigenen Fan-Base zu kommunizieren. Proaktive Kommunikation in den vorhandenen oder neuen interaktiven Kanälen kann frühzeitiges Feedback, wichtige Tendenzen, Fragen und Lösungswünsche liefern. Das macht Arbeit und die Themen Blog-Handling oder auch Cross-Content-Marketing wollen gelernt und professionell geplant sein.

In diesem Sinne „Frohe Weihnachten“ – Ihr Jan Kretschmar

Quellen:

http://www.weave.de/interna/impressum/

http://www.page-online.de/emag/szene/artikel/die-neue-page-design-code-business

Knapp 2.000 follower weavetweets, knapp 5.000 follwer pagemag

Stand: 14.05.2014

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